KYOCERA Nachhaltigkeitsblog

Respect the devine and love the people - Bereits bei der Gründung von KYOCERA im Jahre 1959 vertrat Herr Kazuo Inamori die Philosophie, dass die harmonische Koexistenz mit Natur und Gesellschaft die Grundlage aller Geschäftsaktivitäten zu sein hat. Das Thema Nachhaltigkeit ist daher tief in der Unternehmensphilosophie verankert. Wir möchten dieses Blog daher nutzen, um über unser Engagement zu informieren und natürlich auch zu diskutieren. Umweltschutzprojekte, wirtschaftliche und ressourcenschonende Technologien in unseren Produkten spielen hier ebenso eine Rolle wie nachhaltige Managementkonzepte, Umweltkonzepte am Arbeitsplatz sowie informative Beiträge zum "KYOCERA Umweltpreis: Green Office"

Im Rahmen der GreenTec Awards in München fiel gestern die Entscheidung: Die „VAUDE  Sport GmbH“ gewann den „KYOCERA Umweltpreis: Green Office“, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Der ebenfalls von KYOCERA Document Solutions gesponserte Sonderpreis „Grüner Handel“ ging derweil an „GREEN IT Das Systemhaus GmbH“. Diese Auszeichnung war mit 5.000 Euro dotiert.

Der „KYOCERA Umweltpreis: Green Office“ zeichnet umweltfreundliche Bürotechnologien und Konzepte in der Wirtschaft aus. Aus zahlreichen Bewerbungen wählten Online-User und eine Fachjury drei Finalisten: die VAUDE Sport GmbH, die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Interface Deutschland GmbH. Bei den GreenTec Awards in München wählte die Jury schließlich VAUDE als das Unternehmen mit dem bemerkenswertesten Projekt.

Nachhaltiger Firmensitz bis ins letzte Detail

Der Outdoor-Ausstatter VAUDE gewann mit seinem renovierten Firmensitz, bei dem bis ins letzte Detail auf Nachhaltigkeit geachtet wurde. Ziel war es, einen fortschrittlichen, gesunden Arbeitsplatz für 500 Mitarbeiter zu schaffen, der nicht nur durch ein modernes Bürokonzept, sondern auch durch einen begrünten Campus und eine Bio-Kantine überzeugt.

Beim Projekt „GreenITown" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) geht es um nachhaltige IT-Konzepte für Kommunen. In acht Modellkommunen werden in Zusammenarbeit mit der DUH ökologisch und ökonomisch sinnvolle Strategien erarbeitet und etabliert, Best-Practice-Beispiele entwickelt und Berater geschult.

Interface ging mit seiner hochmodernen Teppichfliese „Microsfera“ ins Rennen – einem wichtigen Baustein für die umweltfreundliche Büroausstattung von morgen. „Microsfera“ beeindruckte mit den geringen CO2-Emissionen von nur drei Kilogramm pro Quadratmeter über den gesamten Produktionsprozess. Das verwendete Garn besteht aus dem Kunststoff Polypropylen und wird direkt mit dem Rücken der Fliese verbunden, sodass die Vorbeschichtung aus Latex entfällt. So lassen sich die entstehenden CO2-Emissionen erheblich verringern.

Sonderpreis Grüner Handel für „GREEN IT Das Systemhaus“

Ähnlich beeindruckend war die Projektauswahl im Rennen um den KYOCERA-Sonderpreis „Grüner Handel“. Für diese Auszeichnung konnten sich IT-Fachhändler gemeinsam mit ihren Kunden bewerben. Besonders überzeugt haben dabei die printvision AG aus München, die Freiburger jaka GmbH & Co. KG sowie die Dortmunder GREEN IT Das Systemhaus GmbH. Letztere gewannen den Sonderpreis mit einem Projekt im Dortmunder Flughafen, wo der KYOCERA-Partner nach einer eingehenden Analyse die gesamte Druckerlandschaft modernisierte. Dadurch senkte der Flughafen seine CO2-Emissionen in diesem Bereich um 60 Prozent.

jaka optimierte derweil die Ausgabe von Dokumenten und den Datenschutz für die Stadt Freiburg, gleichzeitig implementierte das Unternehmen intelligente Softwarelösungen. Durch das Konzept und den ausschließlichen Einsatz von KYOCERA-Originaltonern wurden 22,04 Tonnen CO2 eingespart. Dank der printvision AG druckt und kopiert die „Amadeus Data Processing GmbH“ heute klimaneutral. printvision hatte bei Amadeus ein Seitenpreiskonzept mit Mobile Printing und dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit eingeführt. Die Emissionen wurden deutlich gesenkt.

 „Verdiente Sieger“

„Die Unternehmen, die zur Auswahl standen, hätten es mit Sicherheit alle verdient gehabt. Die Projekte sind wirklich beeindruckend. Aber es kann eben jeweils nur einen Sieger geben“, sagte Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer KYOCERA Document Solutions. Er übergab den „Green Office“-Preis am Abend auf der Bühne. Den Sonderpreis überreichte Prof. Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO. 

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Broschüren, Flyer, Mailings, Visitenkarten: Rund 100.000 Aufträge gehen beim LASERLINE Druckzentrum im Jahr ein. Damit ist das Berliner Unternehmen in den vergangenen 18 Jahren zu einem der führenden Anbieter von Drucksachen in Deutschland geworden und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter.

2014 produzierte LASERLINE so viele Druckplatten, um die Spielfläche des Berliner Olympiastadions knapp 18 Mal zu bedecken. Bei den Geschäftsaktivitäten spielt vor allem der Schutz der Umwelt eine wichtige Rolle: Bereits seit 2006 hat sich das Unternehmen nach den DIN EN ISO-Normen für Qualitäts- und Umweltschutzmanagement sowie für sein Arbeitsschutzmanagement zertifizieren lassen. 2014 hat LASERLINE zudem als eine der ersten Druckereien weltweit sein Druckzentrum komplett klimaneutral gestellt – in allen Unternehmensbereichen und seit April 2015 werden darüber hinaus alle Emissionen, die beim Besuch der Website von LASERLINE anfallen, kompensiert. 

Grün wird großgeschrieben

Im Zuge des Umweltengagements sollten auch die internen Druckprozesse im Büro grüner und kostengünstiger werden. So waren bei LASERLINE mehrere Geräte von unterschiedlichen Herstellern im Einsatz. Entsprechend aufwändig war der Support der Drucker-Landschaft durch die Unternehmens-IT. Dies galt nicht nur für Reaktionszeiten bei Störungen, sondern auch bei der Versorgung mit Verbrauchsmaterial. Gleichzeitig war es nicht möglich, eine zentrale Auswertung der Druckkosten sowie der Druckvolumen zu erhalten. LASERLINE wandte sich dazu an das Berliner System- und Fachhandelshaus Ehrig GmbH. Das Team entwickelte gemeinsam mit den IT-Verantwortlichen ein Lösungskonzept.

 

Um die Anforderungen von LASERLINE zu erfüllen, entschloss man sich die Drucker- und Kopiererlandschaft mit Systemen von KYOCERA Document Solutions zu konsolidieren. Hierzu wurde in den Geschäftsräumen der Druckerei neben Multifunktionssystemen des Typs TASKalfa 3051ci, TASKalfa 266ci sowie ECOSYS M3040idn auch drei FS-4200DN Laserdrucker installiert. Alle Systeme zeichnen sich durch besonders niedrige Energieverbrauchswerte sowie eine hohe Leistungsfähigkeit aus. Im Rahmen des PRINT-GREEN-Programms von KYOCERA wurden dabei sämtliche CO2-Emissionen, die die Systeme im Laufe ihres Lebens emittieren durch eine Investition in ein Klimaschutzprojekt kompensiert. 

Ganzheitlicher Ansatz

Um die Kostenkontrolle zu verbessern, installierten die Experten von Ehrig zudem die Cost-Control- und Security-Lösung KYOcontrol. Damit wurde zugleich die Möglichkeit des Follow-Me-Printing geschaffen: Auf diese Weise wurde nicht nur die Sicherheit von sensiblen Ausdrucken erhöht – Anwender können nach Authentifizierung am System direkt ins E-Mail-Postfach scannen. Durch die Anbindung an den GFI-Faxserver ist auch das Faxen möglich. Über Autostore 6 wurde ferner die Möglichkeit geschaffen, per OCR-Erkennung durchsuchbare PDF abzulegen. Auf diese Weise wurden die Workflows bei LASERLINE ebenfalls verbessert.

Sichtbare Ergebnisse

Durch die Vereinheitlichung der Systemflotte mit ressourcenschonenden Systemen von KYOCERA konnte eine Kostensenkung von 25 Prozent realisiert werden. Gleichzeitig wurde durch die Software-Lösung KYOcontrol die Dokumentensichherheit und Benutzerfreundlichkeit verbessert: So haben Anwender durch das Print-&-Follow-Prinzip nun die Möglichkeit, direkt ins E-Mail-Postfach zu scannen konnten ferner die Dokumenten-Workflows optimiert werden. Durch das KYOCERA PRINT GREEN Progamm sind sämtliche Office-Druckprozesse bei LASERLINE klimaneutral. Rund 9,8 Tonnen CO2 konnten durch eine entsprechende Investition in das KYOCERA-Klimaschutzprojekt kompensiert werden.

Hintergründe zum Projekt sowie die Rolle, die der Umweltschutz dabei einnahm, zeigt auch unsere Video-Reportage auf smart. KYOCERA business blog. 

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Die digitale Transformation verändert Märkte, Unternehmen, Menschen und ganze Wertschöpfungsketten. Traditionelle Geschäftsmodelle und bewährte Arbeitsweisen werden mehr und mehr durch digitale Arbeitsmodelle verdrängt. Unternehmen müssen ihre Produkte, Dienstleistungen sowie ihre Unternehmens- und Arbeitsorganisation grundlegend überdenken. Betroffen sind hiervon nicht nur bestimmte Branchen oder Berufsgruppen, sondern fast alle Wirtschaftsbereiche. Vor allem in der Produktion hat sich diese Vorgehensweise bewährt und teils zu erheblichen Steigerungen in Bezug auf Produktivität geführt.

Doch wie steht es in der klassischen Büroarbeit um die Digitalisierung? Welche digitalen Arbeitsmittel werden hier bereits genutzt und wo gibt es noch Potenzial? Genau diese Fragen will das Fraunhofer IAO in einer Studie gemeinsam mit KYOCERA Document Solutions anhand einer Online-Befragung untersuchen.

Unter allen Teilnehmern  verlost KYOCERA zwei Karten für die Gala der GreenTec Awards am 29. Mai in München inklusive Übernachtung im Design-Hotel Derag Livinghotel am Viktualienmarkt. 

Hier geht es zur Studie

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Die Bewerbungsphase um den "KYOCERA Umweltpreis: Green Office" hat begonnen. Bis zum 15. Oktober suchen wir Konzepte und Technologien, die auf eine umweltfreundliche Bürogestalung einzahlen. Die Teilnahme lohnt sich nicht allein aufgrund des Preisgelds in Höhe von 25.000 Euro. So ist den Finalisten des "KYOCERA Umweltpreis: Green Office" auch eine hohe mediale Sichtbarkeit sicher. 

Dazu kooperieren wir mit den GreenTec Awards, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftspreis. Die GreenTec Awards werden seit 2008 jährlich verliehen. Ziel ist es grüne Technologien und ökologisches Engagement ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken – ein Umweltpreis ganz im Stile und der Reichweite der Oscars soll so entstehen.

Wir freuen uns daher sehr über die Partnerschaft mit den GreenTec Awards. So haben wir die Preisverleihung der GreenTec Awards 2015 am 29.05. im Berliner Tempodrom genutzt, um den "KYOCERA Umweltpreis: Green Office" vorzustellen.  Die Gäste schritten dabei nicht über einen roten, sondern – der Natur der Gala angemessen – über einen grünen Teppich. Wobei „grün“ hier nicht nur wortwörtlich zu nehmen ist: Der Teppich wird aus zu 100 Prozent recycelten Materialien gefertigt, ist also im doppelten Sinne grün. Das Event an sich wird so klimaneutral wie möglich gestaltet. Die CO2-Emissionen, die sich dennoch nicht vermeiden lassen, werden über „Climate Partner“ ganz nach dem Prinzip der Klimabalance kompensiert.

Die Preise selbst werden in festgelegten Kategorien vergeben. Diese umfassen die Bereiche Automobilität, Bauen & Wohnen, Energie, Lifestyle, Produktion, Recycling & Ressourcen, Reise sowie Wasser & Abwasser und - eben ab diesem Jahr auch im Bereich "Office". 

Eine unabhängige Jury wählt unter allen Bewerbern nach speziellen Anforderungen und Kriterien zu prämierende Projekte aus: Die eingereichten Beiträge müssen nicht nur dem Umweltschutz und der Ressourcenschonung verpflichtet sein, sie werden auch nach ihrem Potenzial und den bisherigen Ergebnissen bewertet. Zudem sollte ein Projekt immer auch als „Leuchtturm“ für seine Kategorie dienen können, es muss also öffentlichkeits- und medienwirksam sein und auf die Probleme aufmerksam machen, die es beheben will. 

 

Einige Eindrücke von der Gala in Berlin gibt es hier im Video. 

 

 

 

 

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Mobil, flexibel, nachhaltig: So wird laut den Experten des Fraunhofer IAO das Büro der Zukunft sein. Dass dieses Morgen nicht in einer fernen Zukunft liegt, sondern eigentlich schon heute in den Unternehmen etabliert wird, konnten die Besucher der Diskussionsveranstaltung "Smart Workspaces" am 29. Mai 2015 in Berlin erfahren.

"Mein Smartphone und meine Kaffeetasse", so lautete die Antwort von Prof. Wilhelm Bauer, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), auf die Frage von Moderator Ingmar Höhmann. Dieser wollte von ihm wissen, auf welche Dinge er in seinem Büro heute nicht mehr verzichten könne. Damit erntete der Professor nicht nur das Schmunzeln der rund 70 Gäste, die an der Diskussionsrunde "Smart Workspaces: Wege ins Büro der Zukunft" Ende Mai in Berlin teilnahmen, sondern auch viel Zustimmung.

Vor allem das Smartphone ist ein Beleg dafür, wie sich unsere Arbeits- und Lebenswelt verändert hat: mobil, flexibel, vernetzt. Diese drei Attribute prägen nicht nur die Büroarbeit von heute, sondern werden nach Ansicht der Experten in Zukunft noch weiteren Einfluss auf die Büroarbeit nehmen. Die traditionelle Bürolandschaft mit festen Schreibtischen und Arbeitszeiten wird demnach in vielen Unternehmen bereits aufgebrochen und neu gedacht. Davon versprechen sich Manager deutlich kreativere und produktivere Mitarbeiter.

"Allein in Deutschland arbeiten schätzungsweise rund 18 Millionen Menschen und damit mehr als 40 Prozent der Erwerbstätigen in Büros. In den kommenden ahren werden es 60 Prozent sein. Daher ist es essenziell, sich mit Fragestellungen zu beschäftigen, wie man Büroarbeit so gestaltet, dass man Innovationen, Leistung und zugleich Wohlbefinden fördern kann", erklärte Prof. Bauer in seinem Vortrag. Eine Aussage, die er nicht nur auf das Büro im eigenen Unternehmen bezieht: Möglichkeiten wie das Arbeiten von unterwegs, von zu Hause oder einem sogenannten Third-Place wie beispielsweise von Co-Working-Hubs aus, werden zunehmen.

Die smarten Workspaces werden vor allem durch die Digitalisierung getrieben: Dabei müssen - so machte insbesonder Henry Taubald, COO beim Modehersteller BASLER Fashion deutlich - diese neuen Arbeitskonzepte natürlich auch unternehmerisch sinnvoll sein. Dazu gilt es noch zahlreiche Herausforderungen zu lösen, bis wir alle am Schreibtisch der Zukunft sitzen können: Was heißt es für den einzelnen Mitarbeiter, wenn dieser seine Arbeitszeit flexibel einteilen kann bzw. natürlich immer und überall erreichbar ist? Wie sehen Führungskonzepte aus, die die Autonomie der Mitarbeiter unterstützen?

Bauer: "Wenn ein Unternehmen langfristig erfolgreich sein möchte und gute sowie hochausgebildete Mitarbeiter halten möchte, muss es sich über kurz oder lang mit diesen Fragen beschäftigen." Einige Antworten auf diese Fragen finden Sie in unserer Videoreportage in unserem Online-Kundenmagazin.

 

 

 

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Knapp ein Drittel der in deutschen Büros arbeitenden Mitarbeiter glaubt, dass ihre Unternehmen nicht ausreichend auf umweltfreundliche Maßnahmen am Arbeitsplatz achtet. Dies ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Meinungs- und Marktforschungsinstituts statista in Auftrag von KYOCERA Document Solutions. Demnach sehen die Befragten vor allem in den Bereichen Papierverbrauch und Büroausstattung nachbesserungsbedarf bei ihren Arbeitgebern.

Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten laut Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in einem Büro. Daher gewinnen umweltfreundliche Lösungen und Prozesse nicht nur in der Produktion an Bedeutung, sondern vor allem auch bei der Gestaltung von Arbeits- und Bürokonzepten. Hier besteht allerdings auf Unternehmensseite noch großer Verbesserungsbedarf, wie eine aktuelle Online-Umfrage unter 203 Büroangestellten gezeigt hat, die vom Statistikportal statista im Auftrag von KYOCERA Document Solutions durchführte wurde.

Beim Papierverbrauch nachbessern

So gaben über ein Drittel (37,6 Prozent) der befragten Büromitarbeiter an, dass ihr Unternehmen sich nicht genügend für den Umweltschutz engagiert. Konkrete Verbesserungspotenziale sehen die Umfrageteilnehmer unter anderem beim Thema Papierverbrauch: So gaben 61,6 Prozent der Befragten zwar an, dass sie versuchen im Arbeitsalltag den Papierverbrauch zu minimieren, dennoch glaubt über die Hälfte (52,7 Prozent), dass ihr Arbeitgeber bei diesem Thema noch nachbessern kann.

63 Prozent fühlen sich vom Arbeitgeber nicht motiviert
 
Ähnlich sieht es auch bei der Büroausstattung aus: Lediglich ein Drittel (32 Prozent) der Wissensarbeiter glaubt, dass ihr Unternehmen bei der Beleuchtung und Klimatisierung der Büroräume auf Umweltaspekte achtet. Ebenso gaben lediglich 37 Prozent an, dass ihr Arbeitgeber sie ausreichend dazu motiviere, Energie und Ressourcen zu sparen.

Weiteres Verbesserungspotenzial sehen die meisten Befragten beim Thema Reisemanagement: Über die Hälfte der Umfrageteilnehmer (52,2 Prozent) gab an, dass ihr Arbeitgeber seine Mitarbeiter nicht dabei fördere, mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen. Dabei glauben 46,8 Prozent, dass ihr Unternehmen insbesondere bei Geschäftsreisen auf Umweltverträglichkeit achten sollte.

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Die Diskussion um die neue Arbeitswelt im und um das Büro hat die breite Masse der Unternehmen und Mitarbeiter erreicht. Zahlreiche Unternehmen entwickeln bereits Arbeitsumgebungen mit und für ihre Mitarbeiter und verbinden damit Ziele wie die Steigerung von Attraktivität, Motivation und Leistung. Doch wie können Unternehmen den neuen Anforderungen Ihrer Mitarbeiter nach flexiblen, mobilen und nachhaltigen Arbeitsbedingungen nachkommen? Wie lassen sich Prozesse im Unternehmen ändern, um der neuen Arbeitswelt gerecht zu werden und welche Rolle spielen ITK-Lösungen dabei? Diese und weitere Fragen möchten wir in unserer Diskussionsrunde „Smart Workspaces – Wege ins Büro der Zukunft“  am Freitag, den 29. Mai 2015 ab 15 Uhr in Berlin diskutieren.

 Während der Veranstaltung, die KYOCERA Document Solutions gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und Haworth Deutschland durchführt, erläutern namhafte Unternehmensvertreter anhand konkreter Best-Practice-Projekte, wie sie ihre Unternehmensprozesse bereits umgestaltet haben.

Die Teilnahme an der Diskussionsrunde ist kostenfrei. Wenn auch Sie teilnehmen möchten, senden Sie einfach eine kurze Bestätigung an pr(at)dde.kyocera.com.

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Der Schutz des Klimas sei in vielen Unternehmen noch nicht im Mainstream angekommen: Dies sagt Stefan Baumeister, Geschäftsführer der Klimaschutzorganisation myclimate Deutschland. Laut Baumeister liege dies vor allem in der Einstellung vieler Unternehmensentscheider: So dominieren hier oftmals andere Interessen, die laut Baumeister mehr auf Gewinnmaximierung ausgelegt sind. Wie eng ist das Thema Umweltschutz in der Wirtschaft verknüpft?

Das ganze Interview mit Stefan Baumeister gibt  es hier zu lesen.

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Seit Mai 2013 bietet KYOCERA Document Solutions seinen in Deutschland und Österreich vertriebenen Originaltoner klimaneutral an. 21.000 TonnenCO2 konnten so im ersten Jahr bereits kompensiert werden. Daniela Matysiak, Projektverantwortliche bei KYOCERA, und Anna Brochtrup von myclimate Bilanz. Sehen Sie hier auch einen Hintergrundbericht zum Projekt als Video.

 

smart: Frau Matysiak, Frau Brochtrup, seit über einem Jahr bietet KYOCERA klimaneutralen Toner an. Wie fällt ihr Fazit aus?

Daniela Matysiak: Unser Fazit ist positiv. Der klimaneutrale Toner stößt sowohl bei unseren Fachhandelspartnern als auch bei Endkunden auf große Akzeptanz. So konnten wir im ersten Jahr bereits 21.000 Tonnen CO2 kompensieren. Die daraus resultierenden Spendengelder kamen einem Klimaschutzprojekt im kenianischen Siaya-Gebiet zugute, in dessen Rahmen vor Ort effiziente Kocher produziert und vertrieben werden. Mit Hilfe konnten etwa 9.000 Kocher installiert werden. Durch die effizienteren Kocher, die etwa 50 Prozent weniger Brennmaterial benötigen, konnten knapp 15.000 Tonnen Feuerholz eingespart werden.

Anna Brochtrup: Diese Menge ist in der Tat beachtlich und ein großer Erfolg für unser Klima. Darüber hinaus profitieren durch das Engagement von KYOCERA bereits über 76.000 Menschen von den effizienten Kochern.

smart: Frau Brochtrup, wie hat die Unterstützung von KYOCERA beim Voranbringen des Kocher-Projekts geholfen?

Brochtrup: Das finanzielle Engagement ermöglicht es dem Projekt, zu wachsen und mehr Kocher in mehr Familien zu bringen. Dies ist dringend notwendig. Bei fehlenden Spendengeldern kann es unter Umständen vorkommen, dass eine gewünschte Ausdehnung des Projekte gebremst werden muss. Mit KYOCERA haben wir aber einen wertvollen Partner bei der zukünftigen Ausdehnung des Projekts an unserer Seite.

smart: Wie überwachen Sie denn den Verlauf des Projekts?

Brochtrup: myclimate arbeitet eng mit dem lokalen kenianischen Tembea Youth Center for Sustainable Development zusammen, das die sogenannten Community Saving and Loaning Groups aufbaut und begleitet. Diese sind letztendlich für den Vertrieb und die Produktion der Kocher verantwortlich. Ende 2013 gab es 654 solcher Gruppen mit 15.311 Mitgliedern, von denen bemerkenswerte 93 Prozent Frauen sind. Die myclimate-Kompensationsgelder fließen über Tembea auch in die Ausbildung von lokalen Handwerkern in der Produktion und Installation der effizienten Kocher, in die Schulung der Haushalte in der korrekten Anwendung und im Unterhalt der effizienten Kocher und in Kampagnen zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zu den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Die tatsächlich eingesparte CO2 -Menge wird zudem durch externe Dritte, wie den TÜV Süd, überprüft.

smart: Frau Matysiak, warum investiert KYOCERA überhaupt in kenianische Kocher?

Matysiak: Uns hat zum einen die ökologische Komponente überzeugt, zum anderen natürlich die sozialen Veränderungen, die durch das Projekt angestoßen werden können. So verfügen die meisten Haushalte in der Region lediglich über Kochstellen, in denen Holz nur sehr ineffizient verbrannt wird.> Frauen und Kinder verbringen mehrere Stunden damit, dieses zu besorgen, und laufen kilometerweit mit Holzbündeln auf dem Kopf. Darüber hinaus stellen die herkömmlichen Kochstellen aufgrund der starken Rußentwicklung eine Gesundheitsgefährdung dar. Da die Kocher zudem aus lokalen Rohstoffen und vor Ort gefertigt werden, konnten bisher 118 langfristige Jobs mit einem festen Einkommen entstehen.

Brochtrup: Insgesamt konnten durch das Kocher-Projekt die Lebensbedingungen von 25.000 Haushalten verbessert werden. Eine wichtige Rolle spielen hier auch die bereits angesprochenen Saving-and-Loaning-Gruppen, die einen wichtigen Beitrag zur hiesigen Infrastruktur leisten.

smart: Das müssen Sie genauer erklären.

Brochtrup: Diese Gruppen fungieren als eine Art Darlehensgenossenschaft und stellen die sichere Finanzierung der Kocher sicher. Hierzu muss man wissen, dass es kein faires und funktionierendes Banksystem im Siaya-Gebiet in Kenia gibt. Die Frauen organisieren sich daher und sparen gemeinsam Geld, um die Kocher zu finanzieren. Sie lernen dabei, dass sie in der Gruppe mehr bewegen können als einer allein, und können dieses Finanzierungskonzept auch bei anderen Investitionen anwenden - etwa für die medizinische Gesundheitsversorgung, Schulgebühren oder qualitativ hochstehendes Saatgut.

smart: Frau Matysiak, nichtsdestotrotz stellt die Kompensation ein großes Investment für KYOCERA dar. Wieso hat das Unternehmen überhaupt seinen Toner klimaneutral gestellt?

Matysiak: Umweltfreundlichkeit gewinnt für deutsche Unternehmen weiter an Bedeutung. Mit unserem klimaneutralen Toner sowie mit unserem PRINT-GREEN-Programm unterstützen wir Kunden dabei ihre Klimabilanz zu verbessern. So kann myclimate auch über die kompensierte Menge CO2 eine Urkunde ausstellen. Darüber hinaus haben unsere Fachhandelspartner ein weiteres Argument für unseren Originaltoner. Es profitieren also alle Seiten von diesem Engagement.

 

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Mit Net-Works hat die Interface Deutschland GmbH, ein weltweit führendes Unternehmen in der Herstellung von Teppichfliesen, eine Initiative ins Leben gerufen, um dem wachsenden Umweltproblem alter ausrangierter Fischernetze in einigen der weltweit ärmsten Küstenregionen zu begegnen. Ziel von Net-Works ist es, eine auf der örtlichen Gemeinschaft basierende Lieferkette für ausrangierte Fischernetze aufzubauen. Laura Cremer, Sustainability Manager Europe bei Interface, erklärt die Hintergründe des Projekts, das im Jahr 2014 mit dem KYOCERA-Umweltpreis in der Kategorie Biodiversität, Natur- und Gewässerschutz ausgezeichnet wurde.

Zum Interview geht es hier.

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Ein Höhepunkt bei der Verleihung des vierten KYOCERA-Umweltpreises Ende Januar in Stuttgart war die Scheckübergabe an die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Kooperation von DUH und Kyocera. DUH-Generalbevollmächtigter Jörg Dürr-Pucher bedankte sich für die jahrzehntelange fruchtbare Zusammenarbeit und Unterstützung, mit der KYOCERA Pionierarbeit für eine sinnvolle Kooperation zwischen Unternehmen und Umweltverbänden geleistet habe. Dies gelte für konkrete Umweltfortschritte des Unternehmens genauso wie für gemeinsame innovative Ideen und Konzepte wie den KYOCERA-Umweltpreis.

Drei Projekte 

 

Besonders wichtig für die Umwelthilfe ist die ideelle und finanzielle Förderung konkreter Naturschutz- und Umweltbildungsprojekte mit einem Schwerpunkt bei dem Thema „Lebendige Flüsse“. Der Schutz von Auenwäldern, Artenschutz für Biber und Otter aber auch Umweltbildungsinitiativen wie Schulen für Lebendige Flüsse haben von den Spenden von KYOCERA profitiert. Im Jubiläumsjahr wurden zusätzlich 25.000 Euro für drei gemeinsam als besonders wichtig definierte Naturschutzprojekte in Deutschland gespendet. Hauptprojekt ist die Renaturierung der Urdenbacher Kämpe, ein bundesweites Vorzeigeprojekt der Stadt Düsseldorf mit finanzieller Förderung durch das Land NRW. Dank der Spende des japanischen Dokumentenmanagement-Spezialisten kann die DUH die wissenschaftliche Evaluierung des beispielgebenden Renaturierungsprojektes am Rhein mitfinanzieren und damit die Grundlage für die Übertragung an andere Flüsse in Deutschland legen. Das zweite Projekt soll den Fischotter in Thüringen retten helfen. Dort kommen insbesondere an Brücken viele der vom Aussterben bedrohten Tiere durch Autoverkehr um. Und drittens wird eine Umweltbildungsinitiative zum Schutz der Elbe unterstützt. Mit dem Flussradio werben junge Menschen für den Erhalt der Lebensadern der Landschaft in ihrer Heimat.

Kritisch Konstruktive Begleitung

Rheinhold Schlierkamp, Geschäftsführer KYOCERA Document Solutions Deutschland, dankte Jörg Dürr-Pucher für das Engagement seines Teams in der Zusammenarbeit mit seinem Unternehmen. Gemeinsam möchte man die Kooperation zum beiderseitigen Nutzen im Sinne der Nachhaltigkeit zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen fortsetzen. Jörg Dürr-Pucher versprach für die Deutsche Umwelthilfe, die kritisch-konstruktive Begleitung fortzusetzen, um die ökologisch führende Position von KYOCERA ausbauen zu helfen.

 

 

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Wir möchten uns auf diesem Weg noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmern, Finalisten, Jurymitgliedern und Partnern für die Unterstützung bei der Umsetzung des vierten KYOCERA-Umweltpreises bedanken. Mit über 90 Bewerbungen wurde ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt und auch das Konzept, den KYOCERA-Umweltpreis in diesem Jahr in vier Kategorien zu vergeben, hat sich bewährt: So haben wir in allen Kategorien durchweg spannende Beiträge erhalten, so dass die Jury es schwer hatte, einen Sieger zu ermitteln. Die Highlights der Preisverleihung gibt es hier noch einmal im Video zu sehen.

Der KYOCERA-Umweltpreis soll eine Plattform für nachhaltige Technologien sein und hoffen daher allen Teilnehmern gerecht zu werden. Natürlich suchen wir hierzu auch immer nach Stellschrauben, um das Konzept zu verbessern: Gibt es eventuell Punkte, die man noch besser machen kann? Gibt es etwa wichtige Bereiche, die durch unsere Kategorien nicht genügend abgedeckt sind? Lässt sich der Bewerbungsprozess vielleicht nocht optimieren?

Wir freuen uns über Ideen und Anregungen - gerne als Kommentar zu diesem Post oder per E-Mail an pr(at)dde.kyocera.com.

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120 Gäste wohnten am Donnerstag, den 30.01. 2014, im Stuttgarter Haus der Wirtschaft der Preisverleihung des vierten KYOCERA-Umweltpreises bei. Den Abend eröffnete der Vorsitzende des KYOCERA-Umweltpreises Prof. Klaus Töpfer mit einer Reise. Darin unterststrich er den Stellenwert, den das Thema Nachhaltigkeit in der Wirtschaft einnimmt. "Wir gehen in eine Welt mit mehr als 9 Milliarden Menschen. Der verantwortungsvolle Umgang mit unseren Ressourcen spielt daher eine immer wichtigere Rolle", machte der ehmalige Bundesumweltminister deutlich. Er hoffe deshalb, dass KYOCERA Document Solutions sich entschliessen wird, den KYOCERA-Umweltpreis auch ein fünftes Mal zu verleihen.

Im Anschluss an die Rede wurde es dann ernst: Von den 90 Unternehmen, die sich in den vier Kategorien des KYOCERA-Umweltpreises beworben hatte, wurden im Vorfeld der Verleihung 15 Finalisten durch die Expertenjury bestimmt, die auch alle ins Haus der Wirtschaft gekommen waren. Am Ende hatten die folgenden Unternehmen, die Nase vorn und durften sich über ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro freuen:

Den Umweltpreis in der Kategorie “Klima und Energie” erhielt die Younicos AG. Das Berliner Unternehmen hatte sich mit einem Batteriekraftwerk beworben. Die Jenaer Innovative Mobility Automobile konnte sich mit dem Projekt "Colibri" in der Kategorie “Mobilität und Verkehr”durchsetzen. Dabei handelt es sich um ein kleines Elektrauto – eines der sparsamsten derzeit. Die Kategorie “Arbeits- und Bürowelt” gewannen die Österreicher von der Cree GmbH. Das Besondere: Sie haben eine Holzbauweise für Hochhäuser entwickelt.

In der Kategorie “Biodiversität, Natur- und Gewässerschutz” gewann Interface Deutschland mit dem Projekt “Net-Works”. Dafür werden in Entwicklungsländern Fischernetze eingesammelt und zu Teppichfliesen verarbeitet. Zudem bedachte die Jury die printvision AG mit dem Sondepreis "Grünster Fachhändler".

 

 

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Mit dem 2008 ins Leben gerufenen KYOCERA-Umweltpreis fördert KYOCERA Document Solutions im Rahmen seines Umweltengagements die Entwicklung und Vermarktung nachhaltiger Technologien in der Wirtschaft. Diese Unterstützung wird oftmals dringend benötigt, wie auch Lothar Hofer von der Grenol GmbH weiß: Diese gewann im Jahr 2012 den dritten KYOCERA-Umweltpreis mit der Entwicklung einer sogenannten HTK-Anlage, die binnen acht Stunden fast CO2-neutral pflanzliche Abfälle in Kohle umwandelt. Heute steht man kurz vor der Serienreife, was laut Lothar Hofer ohne den Gewinn nicht möglich gewesen wäre: „Mit dem Preisgeld konnten wir damals Gehälter bezahlen und die Entwicklung unseres Verfahrens voranbringen. Ohne den KYOCERA-Umweltpreis würde es uns heute nicht mehr geben“, ,sagt Hofer.

 Diskutieren Sie mit!

Die Probleme, mit denen die Grenol GmbH zu kämpfen hatte, sind kein Einzelfall. Von der Produktidee bis zur Marktreife gilt es verschiedene Hindernisse zu nehmen. Wie diese Herausforderungen aussehen bzw. wie sich diese lösen lassen, möchten wir im Rahmen unserer GreenWiwo-Netzwerktreffen „Green Drinks“ am Donnerstag, den 30.01.2014 ab 16:30 Uhr in der Stuttgarter Liederhalle gemeinsam mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren. Zusammen mit unserem Partner der WiwoGreen und Fraunhofer IAO laden wir daher Gründer, Nachhaltigkeitsbeauftragte und an diesem Thema Interessierte ein, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Diskussion im Live-Stream verfolgen

Für alle, die es nicht nach Stuttgart schaffen, wird es überdies auf www.green.wiwo.de einen Live-Stream geben. Dabei besteht die Möglichkeit, sich über Twitter (# greendrinks) an der Diskussion zu beteiligen. Neben dem ehemaligen Bundesumweltminister Prof. Klaus Töpfer stellen sich Stefan Rief vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation sowie hochkarätige Unternehmensvertreter den Fragen. Diese können Sie auch im Vorfeld der Veranstaltung hier als Kommentar hinterlassen!

Verleihung KYOCERA-Umweltpreis

Im Anschluss an das Netzwerktreffen wird dann der vierte KYOCERA-Umweltpreis verliehen. Mehr als 90 Unternehmen haben sich in den insgesamt vier Kategorien beworben. Welche Projekte die Nachfolge der Grenol GmbH antreten, entscheidet sich ab 19.00 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttart. Selbstverständlich steht es den Teilnehmern von Green Drinks frei, der Preisverleihung beizuwohnen. Wenn Sie in Stuttgart dabei sein wollen, melden Sie sich kostenfrei per E-Mail unter pr(at)dde.kyocera.com an. Die Plätze sind limitiert. Der Live-Stream auf Green Wiwo startet gegen 16.30 Uhr.

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Manuel Andrack, bekannt durch die Harald Schmidt Show und als Deutschlands berühmtester Wanderfreund, begab sich auf eine exklusive Entdeckungsreise. Er besuchte ein Fischotter-Schutzprojekt im thüringischen Greiz, das KYOCERA im Rahmen der 25-jährigen Partnerschaft mit der Deutschen Umwelthilfe unterstützt. Kein leichter Auftrag, denn der Fischotter ist vor allem eins: Extrem scheu.

Den kompletten Bericht lesen Sie hier.

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Die Lage ist ernst: Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sterben aus, in Deutschland, aber auch weltweit. Rußpartikel lassen Menschen in vielen Städten der Welt krank werden. Plastik verschmutzt die Weltmeere und verschandelt viele Landschaften weltweit. Die Temperatur steigt an und der unaufhaltsame Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre lässt das Ziel, den Anstieg der globalen Mitteltemperatur auf zwei Grad zu begrenzen, jeden Tag unwahrscheinlicher werden. Umweltorganisationen wie die Deutsche Umwelthilfe kämpfen mit aller Kraft gegen diese unheilvollen Trends. Aber Starkregenereignisse, Jahrhundertfluten im Zehnjahrestakt und Hagelstürme in Deutschland, Tornados in Italien und Dürre in den USA, brennende Tropenwälder in Brasilien oder Indonesien zeigen sichtbar und spürbar, das verantwortungslose Verhalten der Menschen schädigt unsere Umwelt und gefährdet uns selbst.

Viele Menschen wissen das, sie spüren, dass etwas zu tun ist. Aber viele der Aktionen von Umweltverbänden und Schulen, Aktivitäten von Umweltämtern und Ministerien und Initiativen von Unternehmen finden oft wenig Echo. Die Beteiligung bleibt trotz Marketingagenturen, Hochglanzprospekten und moderneren Instrumenten wie Internet und Twitter seltsam blutleer und gering. Selbst große und attraktive Projekte des Naturschutzes haben es schwer. Der Nationalpark im Schwarzwald bekommt Gegenwind von Tourismus und Holzindustrie. Hunderte Menschen leisten in Bürgerversammlungen und auf Autoaufklebern Widerstand. Wer 50 Kilometer entfernt Windräder bauen will, bekommt von den gleichen Leuten dort zu hören, dass man lieber einen Nationalpark wolle als eine Verspargelung der Landschaft. Energiesparen, der Schlüssel zum erfolgreichen Klimaschutz, bleibt ein Randthema. Selbst wirtschaftlich hoch rentable Investitionen, wie der Einbau neuer Heizungspumpen, erreichen die Menschen nicht. Kampagnen und Förderprogramme wie in Hessen bleiben wirkungslos. Die Trägheit siegt.

Am besten gemeinsam

Das zeigt, Natur-, Umwelt-, und Klimaschutz brauchen in der Demokratie Akzeptanz, Begeisterung und die Bereitschaft vieler Menschen, mitzumachen. Am besten gemeinsam. Wie kann man die Nische der fünf Prozent Engagierten, der drei Prozent Technikbegeisterten und der zwei Prozent, die immer dabei sind, verlassen? Es wird nur dann klappen, wenn wir Spaß am Tun und Aussicht auf Erfolg vermitteln können. Viele von uns brauchen das Gefühl, zu einer Gruppe dazu zu gehören, die etwas bewegt. Oft wollen Menschen Dinge tun, die eine hohe Akzeptanz haben, für die sie im Freundeskreis gelobt werden. Viele Menschen bauen nicht nur die rentable Fotovoltaikanlage zur Solarstromerzeugung, sondern auch eine Solarwärmeanlage aufs Dach. Sie rechnet sich in knapp 20 Jahren. Die Heizungspumpe bleibt im Lager des Handwerkers liegen wie Blei, obwohl sie sich schon nach drei Jahren rechnet.

Schauen wir, was funktioniert. Bundesweit schließen sich Menschen zu Energie-Genossenschaften zusammen, um die Energiewende in Ihrem Dorf, Ihrem Stadtteil oder Ihrer Region umzusetzen. Milliarden Euro werden investiert, Abende und Wochenenden der Freizeit investiert. Diskutiert, gebaut, gebaggert, aber fast immer auch gefeiert. Für drei Prozent auf das eingesetzte Kapital? Nein, die Menschen wollen gemeinsam etwas Positives bewegen. Klima schützen, Region stärken, unabhängiger von Öl und großen Stromversorgern werden und dabei Spaß haben, Sinn stiften, Gemeinschaft erleben und Erfolge feiern. Und das klappt, Nahwärmenetze entstehen, Bürgerwindparks und gemeinsam finanzierte Solaranlagen auf öffentlichen Dächern kommen zustande.

Soziale Netzwerke nutzen

Junge Menschen sind in sozialen Netzwerkwerken aktiv. Facebook, Twitter und Smartphone bestimmen den Alltag. Dort müssen wir hin und passende Angebote, Aktivitäten und Botschaften entwickeln. Avaaz und Campact zeigen, dass es funktioniert. In wenigen Tagen können Millionen Menschen global für oder gegen etwas mobilisiert werden. Das konnten früher nur Coca Cola oder CNN. Themen und Meinungen können heute demokratischer gesetzt und bestimmt werden. Eine Chance für alle die Nachhaltigkeit bewegt. Jugend ist aber auch dort für Naturschutz aktiv, wo Freunde zusammen Vögel beobachten, Demos gegen Atomkraft vorbereiten oder mit Kindern Natur erleben. Vogelmord in Malta verhindern, Mönchsgeier in Spanien schützen, keine Massenbewegung aber sinnvolle Ferienbeschäftigung engagierter Jugendlicher. Umwelt-AGs an Schulen stellen Müllkonzepte vom Kopf auf die Füße, betreuen Solaranlagen und Schulteiche. Gute Pädagogen und eine funktionierende Clique sind die Voraussetzung für den Erfolg.

Sinn macht es auch immer zusehen, was die Institutionen tun, die gegen Klima-, und Naturschutz arbeiten. Das sieht man besonders gut an den Aktivitäten der Feinde der Energiewende. Sie machen die Menschen lächerlich, wie Günther Oettinger, der Solarstromanlagen in Deutschland mit dem Ananasanbau in Alaska vergleicht. Sie machen den Menschen Angst, wie die Vorstände von Eon und RWE, die einen Zusammenbruch der Stromversorgung an die Wand malen. Besonders perfide sind die Herren Brüderle und Rösler für die FDP, sie machen ein schlechtes Gewissen, weil angeblich der Berliner Hartz 4-Empfänger die Solaranlage des Rentners, Landwirts oder Lehrers aus Bayern und Baden-Württemberg bezahlen muss. Sie wollen uns den Spaß am Gemeinschaftswerk verderben.

Die Welt ist nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu retten

Da müssen wir ansetzen. Die Welt ist nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu retten. Klimaschutz muss sexy sein, die eigene Solaranlage muss in sein, blühende Wiesen machen die Landschaft schön, wenn Ökos nicht cool sind, werden Menschen unter 25 Jahren nichts mit Ihnen zu tun haben wollen. Deshalb befeuern wir den Solarboom mit Kampagnen wie der Solarbundesliga, die an das sportliche und spielerische Element der Menschen anknüpft und Engagement in Kommunen vergleichbar macht. Organisationen wie der NABU schützen Natur mit der Stunde der Gartenvögel, die ganze Familien bundesweit zum Naturerlebnis animiert und die Schönheit der Natur im Garten oder auf der Grünfläche in der Stadt vor Augen führt. Beim Big Jump springen Tausende für den Schutz der Gewässer freudig in Seen und Flüsse Europas. Unternehmen motivieren wir mit dem Umweltpreis von Kyocera, sich auch in Zukunft für unsere natürlichen Lebensgrundlagen einzusetzen. Klar brauchen wir harte Gesetze, hohe Grenzwerte und eine wirksame Kontrolle, um Natur, Umwelt und Klima zu schützen. Diese werden unsere Politiker aber nur dann gegen harte Lobbyinteressen beschließen, wenn Sie wissen, dass sie das Wahlvolk auf ihrer Seite haben. Wer die Menschen motivieren, begeistern und mobilisieren kann, wird mit seinen Anliegen auch von den Parteien ernst genommen. Umweltschutz muss in den Umfragen der Menschen zu den wichtigen politischen Themen wieder an die Spitze kommen. Dazu muss man einerseits aufrütteln, skandalisieren und den Finger in die Wunde legen, andererseits aber auch Spaß an der Umsetzung von erfolgreichen Alternativen vermitteln. Ein Spagat für alle Institutionen, die sich für Klima-, Natur- und Umweltschutz engagieren.

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Aufgrund mehrer Nachfragen von interessierten Bewerbern bzw. der Herbstferien in einigen Bundesländern haben wir uns entschieden, den Bewerbungszeitraum bis zum 15. November 2013 verlängert. Wir freuen uns daher auf viele weitere spannende Beiträge. 

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Im Januar 2012 gewann die Grenol GmbH den mit 50.000 Euro dotierten ersten Platz des KYOCERA-Umweltpreises. Das Wülfrather Unternehmen überzeugte damals die Jury mit einem Verfahren, das binnen acht Stunden pflanzliche Abfälle in Kohle umwandelt. Rund ein Jahr später steht die sogenannte HTK-Anlage vor der Serienproduktion, was laut technischem Leiter Lothar Hofer ohne den KYOCERA-Umweltpreis nicht möglich wäre.

Die ausführliche Reportage gibt es im Online-Kundenmagazin smart nachzulesen. 

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Katharina | Uhr

Völlig verdiente Gewinner. So wie diese Leute sich für die Umwelt einssetzen. Einfach Vorbildhaft!

Am 29. Juli 2013 feierte Prof. Klaus Töpfer seinen 75. Geburtstag. Vom Ruhestand ist er jedoch weit entfernt: So hat der ehemalige Bundesumweltminister nicht nur erneut den Juryvorsitz des vierten KYOCERA Umweltpreises übernommen, sondern gilt als einer der prominentesten Fürsprecher für die Energiewende. Im Video-Interview  für smart. Das KYOCERA Magazin erklärt er, welche Chancen er durch die Energiewende für die deutsche Wirtschaft sieht.


Den ersten ersten Teil des Interview gibt es hier. Teil 2 folgt in der kommenden Ausgabe des KYOCERA Online-Kundenmagazins, das voraussichtlich Ende Oktober erscheint.

 

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Welchen Stellenwert hat das Thema Umweltschutz für Kunden bzw. Mitarbeiter? Welche Nachhaltigkeitsstrategien verfolgen Unternehmen? Welche Hemnisse bestehen bei der Umsetzung umweltschonender Maßnahmen? Diese Fragen möchte das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) gemeinsam mit KYOCERA Document Solutions beantworten. Im Rahmen des von Fraunhofer IAO initierten Verbundforschungsprojekts OFFICE 21 - in dessen Rahmen verschiedene Unternehmen einen Blick in die Büro- und Arbeitswelten der Zukunft werfen - führen die beiden Partner die Green Office Studie 2013 durch. 

Wir freuen uns, wenn Sie sich an der Studie beteiligen und den Fragebogen unter www.studie.kyoceradocumentsolutions.de ausfüllen.  Die Beantwortung dauert ca. zehn Minuten - am Ende haben Sie zudem die Möglichkeit, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben - wir senden Ihnen dann eine exklusive Zusammenfassung der Ergebnisse zu. 


Der Erhebungszeitraum endet im November 2013. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen der Verleihung des vierten KYOCERA-Umweltpreises am 30.01.2014 in Stuttgart vorgestellt. 

 

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Wer grüne Wege einschlägt, findet am Ende Gold. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Umweltminister  und Juryvorsitzender des KYOCERA Umweltpreises bei sommerlichen Temperaturen den exklusiven Netzwerkabend im Seehaus im englischen Garten.  50 Unternehmen aus der Nachhaltigkeit Szene sowie 20 Journalisten diskutieren gemeinsam mit den Podiumsgästen wie eine nachhaltige Zukunft aussehen kann und ob Nachhaltigkeit ein Wachstumsmotor in der Zukunft darstellt. Moderiert wurde der Abend von Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik & Wissen bei der Wirtschaftswoche.

KYOCERA Document Solutions und Green WiWo haben im Rahmen des KYOCERA Umweltpreises auf Wunsch vieler Bewerber diese Dialogplattform etabliert, um so den Austausch zwischen nachhaltigen Unternehmen zu fördern. Geschäftsführer Reinhold Schlierkamp stellte an diesem Abend den vierten KYOCERA Umweltpreis http://www.kyocera-umweltpreis.de, der im Januar 2014 auf dem Zukunftsforum des Fraunhofer Institut verliehen wird.

 „Schon heute,“ so Töpfer,  machen sich Nachhaltigkeitsstrategien in Unternehmen bezahlt . Langfristig werden sich allein die Unternehmen durchsetzen, die mit intelligenten, ressourcenschonenden Technologien, Arbeitsplatzkonzepten und Unternehmensstrategien arbeiten.“

Auf dem Podium diskutierten neben Klaus Töpfer: Wilhelm Bauer vom Fraunhofer IAO, Jörg Dürr-Pucher von der Deutschen Umwelthilfe, Johannes Doms von Hipp, Daniel Schmitz-Remberg von Accenture und Frank Pfeffer von dem Schweizer Unternehmen Wear-Lite, das Brillengläser nachhaltig herstellt.

Daniel Schmitz-Remberg, der bei der Accenture GmbH Unternehmen in ihren Nachhaltigkeitsfragen berät, eröffnete die Runde mit der These, dass die Unternehmen heute der von Klaus Töpfer ausgegebenen Handlungsmaxime „Go Green to Get Gold“ bereits Rechnung tragen und in vielen Teilbereichen nachhaltige Strategien etabliert haben oder etablieren wollen. Einen Trend dahin kann Wilhelm Bauer, stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), in seinen Forschungsprojekten feststellen: „Ich verantworte Projekte in den Bereichen Innovationsforschung, Technologiemanagement, Unternehmensentwicklung und Arbeitsgestaltung. Wir bekommen schon heute von der Wirtschaft das Signal, dass nach solchen intelligenten Konzepten gesucht wird. Deswegen setzen wir uns intensiv mit Zukunftstechnologien auseinander, die nicht nur auf Effizienz, sondern auch auf eine gute Umweltbilanz ausgelegt sind.“

 Jörg Dürr-Pucher, Generalbevollmächtigter der Deutschen Umwelthilfe (DUH), fügte hinzu, dass sich die politischen Strukturen ändern müssen, damit auch kleine und mittelständische Unternehmen in Umwelttechnologien und -konzepte investieren können. Die DUH bieten ihren Partnern dazu wir Informationsdienste, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Infrastruktur- und Finanzierungshilfen. 

Den direkten Einblick in die Wirtschaft lieferten Johannes Doms, Mitglied der Geschäftsleitung bei HiPP, und Frank Pfeffer, Geschäftsführer des Brillenglasproduzenten Wear-Lite. Doms berichtet, dass bei HiPP Nachhaltigkeit seit jeher zur Unternehmensphilosophie gehört. Dazu hat jeder einzelne Geschäftsbereich seinen eigenen Nachhaltigkeitsverantwortliche, der auf eine Balance aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen achtet. Nicht nur würden ein ethisch korrekter Wettbewerb und das Schaffen nachhaltiger Werte als Grundlage für die Geschäfte gelegt, auch ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und das Schaffen einer dauerhaft lebenswerten Gesellschaft seien bei HiPP in jeder Entscheidung mit einbezogen. Für Pfeffer bedeutet Nachhaltigkeit auch, dass nicht zu Dumping-Löhnen in Asien produziert wird. Deswegen werden alle Brillengläser bei Wear-Lite am Produktionsstandort in der Schweiz gefertigt. „Wir legen großen Wert darauf, garantieren zu können, dass unsere Gläser von A bis Z unter den strengsten Richtlinien in Sachen Qualität, Produktion und Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Dabei verkürzen sich die weiten Transportdistanzen natürlich massiv und wir können unsere CO2-Belastung senken. Und das Beste ist: Wichtiges Know-how und wertvolle Arbeitsstellen wandern nicht nach Fernost ab, sondern bleiben hier.“

  

Die gesamte Galerie finden Sie in unserer Dropbox.

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Der Kyoto-Preis, der neben dem Nobelpreis als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen für das Lebenswerk herausragender Persönlichkeiten in Kultur und Wissenschaft gilt, geht in diesem Jahr an den Elektroningenieur Dr. Robert Heath Dennard, den Biologen Dr. Masatoshi Nei und den Jazzmusiker Cecil Taylor. Die mit jeweils 50 Millionen Yen (rund 400 000 Euro*) dotierte Ehrung wird alljährlich durch die Inamori-Stiftung vergeben, die 1984 von Dr. Kazuo Inamori, dem Gründer des japanischen Technologiekonzerns Kyocera, ins Leben gerufen wurde.

Mit dem Kyoto-Preis würdigt die Inamori-Stiftung das Lebenswerk von Persönlichkeiten, die sich mit herausragenden Leistungen in ihrem Bereich verdient gemacht haben. Die feierliche Verleihung findet traditionell am 10. November 2013 in Kyoto statt. Das Komitee vergibt den Kyoto-Preis in den Kategorien „Advanced Technology“, „Basic Sciences“ und „Arts and Philosophy“. In diesem Jahr werden die Preisträger in den zugehörigen Feldern „Electronics“, „Biological Sciences“ und „Music“ ausgezeichnet.

Dr. Robert Heath Dennard (* 5. September 1932, USA)

Dr. Robert Heath Dennard, U.S.- amerikanischer Elektroingenieur, ist der Erfinder des Dynamic Random Access Memory (DRAM) oder „Dynamisches RAM“. Diese Erfindung hat 1966 die Speicherkapazität für digitale Daten um ein Vielfaches vergrößert, was zu einem rasanten Fortschritt in der Informations- und Telekommunikationstechnologie geführt hat. Des Weiteren haben Dennard und seine Kollegen die Weiterentwicklung von integrierten Schaltkreisen (Mikrochips) 1974 mit dem Formulieren einer „Skalierungstheorie“ zur Verkleinerung von Feldeffekttransistoren (MOSFET) entscheidend vorangetrieDr. Robert Heath Dennard ben. Die Nutzung digitaler Ressourcen im Alltag und in der Wissenschaft, wie sie heutzutage üblich ist, wäre ohne die Leistungen von Dr. Robert Heath Dennard nicht denkbar. Dr. Dennard zu seiner Auszeichnung: “Ich bin hocherfreut und fühle mich sehr geehrt, diesen prestigeträchtigen Preis verliehen zu bekommen. Diese Ehrung gilt jedoch tatsächlich allen Fortschritten, die in den zurückliegenden Jahren im Bereich Silizium-Technologie erreicht wurden. Ich habe zwar eine wichtige Rolle bei ihren Anfängen gespielt, doch so viele Menschen haben auf ihre Weise zu diesem Feld beigetragen und dabei geholfen, es so weit voranzutreiben, dass die Welt nachhaltig von diesen Entwicklungen verändert worden ist.“

Dr. Masatoshi Nei (* 2. Januar 1931, USA)

Der japanische Genetiker und Evolutionsbiologe Dr. Masatoshi Nei hat mit seinen Forschungen maßgeblich zu einem besseren Verständnis von Genetik und Evolutionsgeschichte beigetragen. Anfang der 1970er Jahre entwickelte Nei eine neue statistische Methode, mit der sich die genetische Distanz zwiDr. Masatoshi Nei schen zwei Populationen bestimmen lässt (Nei’s distance). Mit diesem Verfahren lässt sich der Zeitpunkt abschätzen, an dem sich menschliche Populationen von einem gemeinsamen Vorfahren abgespalten haben. Mit seinen Forschungen zur genetischen Distanz hat Nei nicht nur einen wertvollen Beitrag zur molekularen Evolutionsbiologie, sondern auch zu anderen Disziplinen wie Ökologie und Umweltschutz geleistet. Zu seiner Auszeichnung sagte Nei: „Während meiner Karriere als Forscher musste ich mich vielen Schwierigkeiten stellen. Diese Auszeichnung gibt mir das Gefühl, dafür belohnt zu werden. Ich kann nicht genug betonen, wie geehrt ich mich fühle.“

Cecil Taylor (* 25. März 1929, USA)

Mit Cecil Taylor befindet sich in diesem Jahr einer der einflussreichsten Jazzmusiker weltweit unter den Preisträgern. Der laut eigener Aussage von Musikern wie Duke Ellington und Thelonious Monk beeinflusste Free Jazz-Pianist eröffCecil Taylornete dem Jazz mit seinen originellen und innovativen Improvisationen völlig neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Seine unübertroffene Virtuosität und Individualität steuerten eine lebendige Kraft zu seiner einzigartigen Musik bei, die auch viele musikalische Genres weit über den Jazz hinaus beeinflusst und geprägt hat. Mr. Taylor war bereits öfter in Japan auf Tour und hatte einen bedeutenden Einfluss auf die japanische Jazz-Szene. In den späten 80er Jahren hat er mit regelmäßigen Auftritten, die er gemeinsam mit europäischen Größen der freien Improvisation gegeben hat, auch der europäischen Musikszene ein wichtiges Kapitel hinzugefügt.

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In der Wirtschaft setzt sich verstärkt das Bewusstsein durch, dass sich Investitionen in grüne Konzepte auch unternehmerisch bezahlt machen. Doch lässt sich der wirtschaftliche Nutzen von ökologischen Lösungen immer bemessen? Woran erkennt man, ob nachhaltige Konzepte Wachstumsmotor oder Kostentreiber sind? Welche Kennzahlen lassen sich etablieren, um eine Investition in grüne Konzepte zu rechtfertigen?

 Um diese Fragen zu diskutieren und den Dialog zwischen innovativen und nachhaltigen Unternehmen zu fördern, lädt KYOCERA Document Solutions gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO, der Wirtschaftswoche, der Deutschen Umwelthilfe, dem BVMW sowie dem B.A.U.M. e.V. zu einem einen exklusiven Netzwerkabend.

 

Im Münchener Seehaus (Kleinhesselohe 3, 80802 München) diskutieren hierzu u.a. Prof. Klaus Töpfer, ehemaliger Bundesumweltminister und Juryvorsitzenden des KYOCERA Umweltpreises, Dr. Wilhelm Bauer, stellvertretender Institutsleiter Fraunhofer IAO, Prof. Niko Paech deutscher Gastprofessor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt („PUM“) an der Universität Oldenburg.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 9. Juli 2013 um 18.30h statt. Die Pressemappe zur Veranstaltung gibt es hier zum Download. 

 

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"Wer grüne Wege einschlägt, erhält am Ende Gold". Diese Meinung vertritt der Jurypräsident des KYOCERA-Umweltpreises Prof. Klaus Töpfer. Im Interview mit 'smart. Das Kyocera Magazin' erklärt er, welche Rolle Unternehmen beim Klimaschutz spielen und wieso es unverzichtbar ist, sich mit grünen Technologien auseinanderzusetzen.

Das komplette Interview gibt es hier. 

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Immer mehr Unternehmen drucken ihre Korrespondenz, Prospekte und Broschüren auf Recyclingpapier. Unternehmen können ihr Umweltengagement glaubwürdig zeigen, wenn etwa auf ihren Publikationen der Hinweis steht: «Gedruckt auf Recyclingpapier mit Blauem Engel». Zudem werden auch die eigenen Mitarbeiter motiviert, wenn sich ihr Arbeitgeber für Umweltschutz stark macht.

Dabei ist die Nutzung von Recyclingpapier mehr als ein „grünes Mäntelchen“. Wird Altpapier wieder zu neuem Papier aufbereitet, verbleibt das Holz im Wald oder steht für andere Nutzungen zur Verfügung. Darüber hinaus spart es bis zu 60 % Energie und bis zu 70 % Wasser, verursacht deutlich weniger CO2, verringert Abfall und Emissionen. Wer beim Kauf von einem Paket Papier mit 500 Blatt zu Recyclingqualität greift, spart etwa 5,5 Kilo Holz. (Quelle: Umweltbundesamt). Das Umweltzeichen Blauer Engel bietet dabei eine Garantie für höchstmöglichen Altpapiereinsatz, maximalen Wald- und Ressourcenschutz sowie strengste Kriterien beim Chemikalieneinsatz.

Aber ist die Papierqualität für geschäftliche Korrespondenz ausreichend? Sind Drucker und Kopierer auf Recyclingpapier überhaupt ausgelegt? Diese Bedenken sind heute nicht mehr nötig. Moderne Recyclingpapiere wie zum Beispiel das Mondi Nautilus bieten optimale Funktionalität. Dank sauberer Schnittkanten gibt es auch keine erhöhte Staubentwicklung. Alle KYOCERA Druck-und Kopiersysteme verarbeiten Recyclingpapier und bieten ein gutes Schriftbild.

KYOCERA selbst hat den Einsatz von Recyclingpapier kontinuierlich auf über 60% gesteigert und sich für das nächste Jahr noch höhere Ziele gesteckt. Unser Kundenmagazin KYOaktuell wird mit Recyclingpapier gedruckt. Vielleicht sind dies auch für Ihr Unternehmen gute Gründe für einen verstärkten Einsatz von Recyclingpapier.

Mehr über Recyclingpapier erfahren Sie in der aktuellen Broschüre des Umweltbundesamtes, die hier kostenlos zum Download angeboten wird.

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Melanie | Uhr

Ich finde es wichtig, etwas für die Umwelt zu tun. In jedem Unternehmen wird so viel gedruckt, weil jeder denkt es kostet ja nichts und dann wird es weggeschmissen, weil es doch nicht benötigt wird. Daher sollten die Firmen überlegen auf Recyclingpanier umzustellen.

Es entspricht der Unternehmensphilosophie von KYOCERA, Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung unseres gesellschaftlichen und natürlichen Lebensumfelds zu übernehmen. Bereits Ende der 80er-Jahre startete der Druckspezialist seine erste Offensive zum Wohl der Natur mit Aktionen wie „Rettet die Nordsee“. Schon damals hatte KYOCERA in der Deutschen Umwelthilfe (DUH) einen starken Partner gefunden. Mittlerweile besteht die Partnerschaft seit 25 Jahren.

Rheinblicke
(Rh)einblicke

Im Jubiläumsjahr setzen wir daher gemeinsam verschiedene Aktionen um. Im Mittelpunkt dieses Engagements steht ein Renaturierungsprojekt in der Urdenbacher Kämpe im Süden Düsseldorfs. In den 1950er-Jahren wurde hier der Urdenbacher Altrhein durch einen sogenannten Sommerdeich sowie Gräben verlegt und begradigt, um die Wiesenbewirtschaftung auch während Rheinhochwasserphasen zu ermöglichen. Heute sieht das Gewässer auf den ersten Blick natürlich aus, doch die Fließgeschwindigkeit hat sich im Vergleich zum Urzustand massiv verändert. Dadurch verlagert sich ständig der Sand in der Bachsohle, so dass es für Kleintiere wie Libellen- und Fliegenlarven sowie Jungfische und Unterwasserpflanzen keinen Halt gibt.

Urdenbacher Kämpe
Die Urdenbacher Kämpe im Süden Düsseldorfs

Um den Urdenbacher Altrhein wieder seine natürliche Entwicklung zu ermöglichen, soll der Deich im Rahmen des von der Stadt Düsseldorf sowie der Biologischen Station Haus Bürgel initiierten Projekts an zwei Stellen geöffnet werden. Dadurch wird sich der Fluss seinen Lauf auf der anderen Deichseite wieder selbst suchen. So wird sich modellhaft allein durch die Eigendynamik des Gewässers ein artenreiches Niederungsgewässer mit Sand- und Schlammbänken, aber auch tieferen Kolken entwickeln. Mit der Zeit werden sich auf diese Weise auetypische Lebensräume und Lebensgemeinschaften einstellen und seltene Fische, Amphibien und Libellen sowie Vögel wie Graureiher und Eisvogel wieder ansiedeln.

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Seit Juni 2011 ist KYOCERA Document Solutions Mitglied im Verbundforschungsprojekt OFFICE 21, das vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) initiiert wurde. Über 30 Partner werfen in diesem Rahmen gemeinsam einen Blick ins Büro der Zukunft. Im Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) in Stuttgart ist dazu eine hochmoderne Forschungsumgebung entstanden, in dem praxisrelevante Szenarien, Konzepte und Lösungen für eine nachhaltige Gestaltung der Arbeits- und Lebenswelt erforscht werden.

KYOCERA beteiligt sich hierzu mit der Expertise im Dokumentenmanagement. Gemeinsam mit der DATALINK GmbH wurde dazu am ZVE ein komplettes MDS-Konzept umgesetzt. Neben der Druckerhardware wurden hierzu auch die Cost-Control- und Security-Lösung KYOcontrol sowie KYOCERA Mobile Print installiert. Überdies wurden alle Systeme im Rahmen des KYOCERA PRINT GREEN-Programms klimaneutral gestellt.

Den Einsatz von KYOCERA MDS gibt es hier im Video zu sehen

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Managed Document Services (MDS) ist europaweit ein zentrales IT-Thema: So plant jedes vierte Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten seine Druck-und Kopierprozesse zu optimieren, um damit vor allem Kosten zu senken. Dies hat die europaweite Studie von KYOCERA unter IT-Entscheidern ergeben. Demnach spielen neben Themen wie Kostenreduzierung und Prozeßoptimierung auch Umweltaspekte eine wichtige Rolle, wenn es um das Thema Dokumentenmanagement geht. Nahezu alle befragten europäischen Unternehmen gaben an, dass Umwelt und Nachhaltigkeit bei der Entscheidung über eine IT-Investition wichtig ist. Jedes dritte Unternehmen (34 Prozent) möchte mit der Einführung von MDS-Strukturen auch die eigene Klimabilanz verbessern. Europas Entscheider sehen insbesondere beim Energieverbrauch (87 Prozent), bei der Abfallvermeidung (81 Prozent), bei der Abfallvermeidung (81 Prozent) sowie der Verbesserung des Carbon-Footprint (70 Prozent) große Potenziale, die über MDS realisiert werden können.

Für uns als Anbieter von ganzheitlichen MDS-Konzepten bedeutet dies, dass wir auch im Bereich “Ressourceneffizienz” fortschrittliche Lösungen bereit halten müssen. Unser KYOCERA PRINT GREEN Programm, in dessen Rahmen wir gemeinsam mit dem Endkunden die durch unsere Systeme verursachten CO2-Emisssionen kompensieren, und unsere ECOSYS-Technologie bilden hierfür eine gute Basis, wie wir dem Anspruch der Entscheider gerecht werden wollen.

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