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Kamingespräch im Rahmen des KYOCERA-Umweltpreises mit Prof. Klaus Töpfer

Nachhaltigkeit als Standortfaktor: Was Wirtschaft, Politik und Forschung tun müssen

Im Rahmen des Kamingesprächs „Nachhaltigkeit als Standortfaktor“ diskutierten am 2. Februar in Düsseldorf hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Umweltschutzverbänden neue Wege und Möglichkeiten für nachhaltige Technologien in Deutschland.

Im Zentrum des lebhaften Meinungsaustausches stand die Frage nach geeigneten Impulsen für die Entwicklung nachhaltiger Technologien in Deutschland. Die Notwendigkeit entsprechender Regularien und gesetzlichen Vorschriften wurde vom Podium sehr unterschiedlich beurteilt. Prof. Töpfer unterstrich: „Wenn wir Nachhaltigkeit auf rein ökologische Aspekte reduzieren, werden wir ein Problem bekommen.“ Die Runde war sich einig, dass langfristige Maßnahmen zur Nachhaltigkeit nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen. Gerade für ein hochindustrialisiertes Land wie Deutschland sei es wichtig, wie mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen wird.

Zu der von Sebastian Matthes (Wirtschaftswoche) moderierten Runde zählten u. a. Prof. Klaus Töpfer (Bundesumweltminister a.D.), Prof. Mojib Latif (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR), Dr. Manfred Vohrer (BVMW), Dr. Hans W. Fechner (Sprecher der Geschäftsführung, Siempelkamp GmbH & Co. KG), Reinhold Schlierkamp (Geschäftsführer KYOCERA MITA Deutschland).

Das Kamingespräch war Teil des Veranstaltungsprogramms zum zweiten KYOCERA Umweltpreis. Interessierte Unternehmen haben noch bis zum 31.03.2010 die Möglichkeit, sich um die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung zu bewerben.


Green IT im Praxistest

01.06.2009

Im Rahmen eines Presse-Roundtables diskutierten im Mai Journalisten der IT und Wirtschaftspresse gemeinsam mit Fachhändlern und Kyocera Vertretern über die Möglichkeiten sowie die Praxistauglichkeit umweltschonender IT Lösungen. Kyocera stellte in diesem Zusammenhang seine Studie Nachhaltige Lösungen im Mittelstand vor, derzufolge gerade in Mittelständischen Unternehmen noch ein erheblicher Informationsbedarf besteht, das Thema aber zunehmend an Relevanz gewinnt. Anhand der Stadtverwaltung Augsburg stellte der Kyocera Fachhändler Sahl Computer AG ein konkretes Beispiel vor, wie ein umweltschonendes IT- und Outputmanagement umgesetzt werden kann. Die Konsolidierung der gesamten Drucker-und Kopiererlandschaft spielt hier eine entscheidende Rolle.

Auch in Österreich gewinnt das Thema Umwelt und IT zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grund lud Kyocera im Juni in Wien ebenfalls Journalisten zu einer Diskussionsrunde ein. Auch die neuen umweltschonenden Produkte und Lösungen von Kyocera wurden den Journalisten vorgestellt.


Green IT Roundtable im München

22.11.2007

Green IT gehört momentan zu einem der aktuellsten und spannendsten Themen innerhalb der ITK-Branche. Damit verbunden ist allerdings nicht nur die Frage, warum ein so stark auf die Zukunft ausgerichteter Wirtschaftszweig lange Zeit wenig eigene Umwelttechnologien und -konzepte entwickelt hat, sondern vor allem auch, wo entsprechende Lösungen sinnvoll eingesetzt werden können.
Um diesen und anderen Fragen nachzugehen, hatte KYOCERA im Rahmen der fortlaufenden Veranstaltungen zum KYOCERA-Umweltpreis zu einem Green IT Roundtable nach München eingeladen. Unter dem Titel „Green IT – Phantomdiskussion oder nachhaltige Entwicklung?“ diskutierte der Outputspezialist gemeinsam mit Vertretern von Fujitsu Siemens, der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) über neue Standards, innovative Technologien und die passenden Voraussetzungen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement.


Zentrales Thema war vor allem die zum Teil weit auseinander gehenden Anforderungen an die IT-Branche aus Wirtschaft und Umweltverbänden. Die erste Hälfte der Diskussion drehte sich vor allem um den zukünftigen ordnungsrechtlichen Rahmen für IT-Lösungen. Dabei unterstrich Jörg Dürr-Pucher für die DUH die Position seines Verbandes wie folgt: „Wir brauchen so schnell wie möglich ein Ordnungsrecht. Es ist falsch zu glauben, dass gesetzliche Vorgaben der Wirtschaft schaden.“ Dem entgegnete Volker Knittel vom BVMW: „Ein Ordnungsrecht hilft hier nicht weiter. Vor allem vor dem Hintergrund des hohen Verwaltungsaufwands ist dies für kleinere Unternehmen nicht umsetzbar.“
Im Zusammenhang mit den Anschaffungspreisen für IT-Hardwarelösungen forderte Jan Toews vom Fachhändler Jaka: „Der Preis ist für den Kunden ein maßgebliches Entscheidungskriterium. Kaum ein Fachhändler hat deswegen die Kunden bisher auf die Möglichkeiten von energiesparenden und umweltschonenden Lösungen hingewiesen.“

In diesem Zusammenhang unterstrich Detlef Herb, Umweltbeauftragter von KYOCERA, wie wichtig der Aufklärungseffekt der Green IT Diskussion ist: „Der Kunde bekommt schon heute viel umweltfreundlichere Produkte als früher, ohne dass er es allerdings bisher richtig zur Kenntnis genommen hat. Die Geräte verbrauchen heute ca. 80 Prozent weniger Strom als noch vor fünf Jahren. Green IT ist also nicht unbedingt teuer. Für umso wichtiger halten wir deswegen die Aufklärungsarbeit über die entsprechenden Lösungen.“



Kamingespräch "Wirtschaftsinteressen und Umweltschutz"

27.09.2007

Ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Trotz dieser grundlegenden Erkenntnis stehen sich Wirtschaftsinteressen und Umweltschutz vielerorts noch scheinbar unversöhnlich gegenüber.

Gleichzeitig setzen immer mehr Unternehmen auf Entwicklung und Verwendung neuer Umwelttechnologien. Vor diesem Hintergrund diskutierten am 27. Juni während eines Kamingesprächs in Berlin Oliver Neufeldt (Bundesgeschäftsführer BVMW) sowie Jürgen Resch (Bundesgeschäftsführer DUH) gemeinsam mit einer Vielzahl Journalisten über Veränderungen der letzten 20 Jahre und Strategien für die Zukunft.

Ziel der Veranstaltung war es aufzuzeigen, auf welche Weise eine nachhaltige Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Umweltverbänden die Wettbewerbsvorteile und die Umweltstandards des Standortes Deutschland erhöhen kann und welche Impulse dafür heute gesetzt werden müssen. Moderiert wurde der Abend von Kerstin Gammelin, Redakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“ und Autorin des Buches „Die Strippenzieher“.

Im Rahmen der Diskussionsrunde wurde auch der KYOCERA Umweltpreis vorgestellt. Oliver Kreth, Mitglied der Geschäftsleitung von KYOCERA MITA DEUTSCHLAND, präsentierte den anwesenden Journalisten Hintergründe und Ziele der mit 100.000 Euro dotierten Auszeichnung.


Bilder der Veranstaltung