2012 Preisträger

Die Preisträger des 3. KYOCERA-Umweltpreises lauten:

Grenol GmbH

Grenol GmbH

Entwicklung eines katalysegesteuerten Hochdruckreaktors

Der mit einem Preisgeld von 50.000 Euro ausgestattete erste Platz des KYOCERA-Umweltpreises 2012 ging an die Grenol GmbH. Das Wülfrather Unternehmen hat auf Basis ihrer landwirtschaftlichen Erfahrung einen katalysegesteuerten Hochdruckbehälter entwickelt. Dieser folgt dem Prinzip eines "Riesendampftopfes", der Jahrmillionen dauernde geologische Karbonisierung in einem computerkalkulierten Eilprozess simuliert. Bei diesem Prozess wird ungenutzte Biomasse in Kohle umgewandelt, die in Baustoffen und zur Bodenoptimierung eingesetzt werden kann. Die Grenol "Dampftöpfe" kosten dabei nur Promillebruchteile bisheriger Energiegroßtechniklösungen. Durch die Umwandlung von landwirtschaftlichen Abfällen in CO2-neutrale Kohle können jedes Jahr 200t bis 500t CO2 eingespart werden.

isocal
Heizkühlsysteme GmbH

isocal Heiz- Kühlsysteme GmbH

Solareis

Den mit 30.000 Euro dotierten zweiten Platz des KYOCERA-Umweltpreises 2012 sicherte sich die isocal HeizKühlsysteme GmbH. Diese hat eine Technologie für sicheres, wirtschaftliches und umweltfreundliches Heizen und Kühlen von Gebäuden entwickelt. Als Energiespeicher nutzt man hierzu Solareis. Das System bietet verschiedene Vorteile: So kann auf fossile Brennstoffe zum Heizen fast vollständig verzichtet werden. Zudem erlaubt das System das kostenlose Kühlen aufgrund der Nutzung eines thermischen Abfallproduktes. Durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe für die Klimatisierung von Gebäuden wird der CO2-Ausstoß verringert

 

HELIOZ Research &
Development GmbH

HELIOZ Research & Development GmbH

Wasserdesinfektionssystem WADI

Platz Drei ging zum ersten Mal in der Geschichte des KYOCERA-Umweltpreis an ein österreichisches Unternehmen: Die Helioz Research & Development GmbH konnte sich mit einem selbstentwickelten System zur Wasserdesinfektion namens WADI durchsetzen. Dieses kann als portabler Aufsatz direkt auf eine PET-Flasche angebracht werden; durch die Sonneneinstrahlung erfolgt der Desinfektionsprozess. WADI wurde dabei speziell für den Einsatz in Entwicklungsländern konzipiert, in denen Trinkwasser noch mit Feuerstellen abgekocht wird. Laut einer aktuellen Studie sind diese Feuerstellen einer der zehn größten CO2-Emittenten der Welt. Durch WADI kann dies eingespart werden.

artaqua GmbH

artaqua GmbH

Sonderpreis: “Büro der Zukunf”

Der Sonderpreis des KYOCERA-Umweltpreises 2012 ging an die art aqua GmbH. Diese konnte sich nicht nur im Online-Voting der KYOCERA-Facebookfans durchsetzen, sondern auch die Jury überzeugen. Die art aqua GmbH entwickelt und vertreibt sogenannte "grüne Wände". Dabei handelt es sich um eine beplanzte Wand, die in Büros zum Einsatz kommt. Der Einsatz dieser grünen Wände trägt durch eine verbesserte Luftfeuchtigkeit zu einem optimalen Raumklima bei. Dieses wirkt sich auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus. Selbstverständlich setzt die art aqua GmbH diese Wände auch in ihren eigenen Büroräumen ein.Wände auch in ihren eigenen Büroräumen ein.